Umweltinitiative Teltower Platte

Grüne Stadtkante im Berliner Süden

Das Wir-Gefühl

Die Umweltinitiative (UI) Teltower Platte ist ein  Zusammenschluss engagierter Bürger und Naturfreunde aus dem Süden Berlins und den angrenzenden Landkreisen Brandenburgs. Wir setzen uns ehrenamtlich aktiv für unsere Region, die Grüne Stadtkante im Berliner Süden, ein.

1990 fanden Naturfreunde, Anwohner und Engagierte aus dem Bereich beiderseits der südlichen Berliner Stadtgrenze zueinander. Nach dem Fall der Berliner Mauer ging es darum, die Kleinode zu retten, die im Schutz von Mauer und Todesstreifen überlebt hatten. Und um Strukturen wiederherzustellen oder neu zu schaffen, die die Natur beiderseits des ehem. Grenzstreifens nun wieder zusammenwachsen lassen.

Viele Projekte, wie die Wiederaufforstung an der Nachtbucht im März 1991, der Beginn der Wiederherstellung des Herthateichs im IV. Quartal 1992 oder der Lückenschluss zwischen Berlin-Lichterfelde und dem alten Osdorfer Wäldchen im Frühjahr 1993, fanden viele Mitmacher, Helfer und Unterstützer. Andere Vereine, Imker, Gruppen, zahlreiche Schulklassen, kleine Unternehmen und natürlich auch die Oberförstereien Königs Wusterhausen und Ludwigsfelde waren eifrig dabei, den ehemaligen Grenzstreifen ("Todesstreifen") zu bepflanzen, zu gestalten, wieder mit Leben zu erfüllen.

In ihren Anfangsjahren war die Gruppe zunächst unter dem Namen "Bürgerinitiative Regionalausschuß Berlin-Süd" aktiv. Eine erste Aktion, an der der Zusammenschluss mitwirkte, war die Bepflanzung einer wiedereröffneten Straßenverbindung zwischen Berlin-Lichtenrade und Mahlow-Waldblick im Mai 1990.
In den 1990er Jahren erfolgte dann die Umbenennung in Umweltinitiative Teltower Platte.

Die Gruppe gibt es nun ununterbrochen, sie wird immer wieder tätig, pflegt Biotope, schreibt Stellungnahmen. Wir sind natürlich auch in die Jahre gekommen, in den letzten 20 Jahren hat sich die Zusammensetzung innerhalb der Teltower Platte kaum verändert. Es gibt bei uns keine feste Mitgliedschaft, keine "Vereinsmeierei" - wer Zeit und Lust hat, macht mit.

Können wir auch mit Ihrer Hilfe und Unterstützung rechnen?
Schauen Sie doch einfach mal vorbei!


Wieso eigentlich "Teltower Platte"?

Der Name ist aus der Geologie entlehnt. Namensgeber ist dabei die Teltower Platte oder Teltowplatte, eine geologische Hochfläche bzw. eine auch als „der Teltow“ bezeichnete Grundmoränenplatte als Ergebnis der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren. Diese von in erster Linie durch Geschiebemergel geprägte Grundmoräne erstreckt sich grob beschrieben zwischen dem Berliner Urstromtal in Berlin (der Kreuzberg ist die natürliche Anhöhe am Nordrand der Teltowplatte) und dem Baruther Urstromtal im Süden. Umso weiter südlich, umso mehr wird die Grundmoränenplatte von Rinnen und Niederungen durchzogen, das Schmelzwasser der Eiszeit floss breit gefingert zum Urstromtal zwischen Baruth und Luckenwalde. Östlich bilden die Dahme, westlich Nuthe und Havel die Außengrenzen. Natürlich haben auch der alte Kreis Teltow, der Teltowkanal  und die Stadt Teltow hier ihren namentlichen Ursprung.

Ausgezeichnet!
Für ihr langjähriges Engagement wurde die UI Teltower Platte am Tag der Einheit, am 3. Oktober 2005, mit dem Umweltpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Vom damaligen Brandenburgischen Umweltminister, Dietmar Woidke, heute Ministerpräsident des Landes Brandenburg, hat die Umweltinitiative den dotierten Preis bei Feierlichkeiten in Potsdam dankend entgegengenommen. Die Auszeichnung ist für die Mitstreiter Ehrung und Motivation zugleich!
     
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